Simulationen

Die heute verfügbaren Simulationswerkzeuge sind so vielfältig wie die zu beantwortenden Fragestellungen: Akustische Raumsimulationen, thermische Gebäude- und Anlagensimulationen, hygrothermische Bauteilsimulationen, Strömungssimulationen, Beleuchtungs- und Tageslichtsimulationen. Die einzelnen Simulationen lassen sich dann z. B. anhand ihrer Komplexität weiter voneinander unterscheiden: 2D- oder 3D-Simulationen, Ein-Zonen-Modelle oder komplexere Modelle, stationärer oder instationärer Fall.

Mit bauphysikalischen Berechnungen und Simulationen lassen sich physikalische Vorgänge wie zum Beispiel die Aufnahme von Feuchtigkeit in Bauteilen über einen längeren Zeitraum theoretisch simulieren und anschaulich visualisieren. Zu den weiteren Anwendungsgebieten gehören u. a. Berechnungen zum Heizenergieverbrauch und zur Ortung bzw. Verhinderung von Wärmebrücken oder zum sommerlichen/winterlichen Wärmeschutz und zur Optimierung der thermischen Behaglichkeit.

Dynamische Gebäudesimulationen

  • Prüfung der Behaglichkeitsparameter entsprechend der späteren Nutzung

  • Detaillierte Betrachtung der Sommertauglichkeit zur Definition erforderlicher Maßnahmen

  • Dimensionierung von Heiz- und Kühllasten

  • Detaillierte Energiebilanz mit dynamischem Verlauf der Lasten und Erträge

Dynamische Feuchtesimulationen

  • Instationäre Betrachtung des Wärme- und Feuchtehaushalts in Bauteilaufbauten und Anschlüssen (1- und 2-dimensionale Betrachtung) zur Beurteilung der Tauglichkeit komplexer Situationen

  • Risikobewertung auf Basis der Berechnungen

Tageslichtsimulationen

  • Beurteilung der Planung zur Ausnutzung des Tageslichts und Ermittlung von Optimierungen

  • Simulation der Tageslichtquotienten und Beleuchtungsstärken zum Nachweis der Tageslichtnutzung (wie z. B. in Gebäudezertifikaten gefordert)

Lärmtechnische Simulationen

  • Gesamtheitliche Betrachtung aller Schallquellen zur Beurteilung von bau- und gewerberechtlichen Verfahren sowie zur Bestimmung von erforderlichen lärmmindernden Maßnahmen (z.B. Schallschutzwände)

  • Durch den hohen Detaillierungsgrad kann eine Grundlage für eine kosteneffiziente Planung gelegt werden (z.B. Dimensionierung von Fensterschalldämmmaßen oder zulässigen Schallpegeln von haustechnischen Anlagen wie einer Luftwärmepumpe)

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